Zum Inhalt der Seite

Zardari über Flutkatastrophe

Islamabad. Pakistan wird nach Einschätzung seines Präsidenten Asif Ali Zardari mindestens drei Jahre brauchen, um sich von der verheerenden Flutkatastrophe in weiten Teilen des Landes zu erholen. »Drei Jahres sind das mindeste«, sagte Zardari am Montag abend im Gespräch mit ausländischen Journalisten. Die Regierung kündigte unterdessen Hilfszahlungen an die Überlebenden an. Jede vom Hochwasser betroffene Familie solle 20000 Rupien (180 Euro) erhalten, erklärte ein Sprecher Zardaris am Dienstag. Die Zahl der Betroffenen wird auf rund 20 Millionen geschätzt, mindestens 1 500 Menschen sind seit Beginn des Hochwassers vor einem Monat ums Leben gekommen. Ein Ende der Katastrophe ist noch immer nicht abzusehen. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!