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Greenpeace warnt vor Tiefseebohrungen

Kopenhagen. Greenpeace hat nach Probebohrungen bei Grönland vor einem Ansturm auf mögliche Ölreserven gewarnt. Zuvor hatte der schottische Ölkonzern Cairn Energy bekanntgegeben, vor der Westküste der Insel Kohlenwasserstoffablagerungen entdeckt zu haben – ein Hinweis auf Öl- oder Gasvorkommen. Durch den Fund könnte es zu zahlreichen Tiefseebohrungen kommen, was eine Bedrohung für die empfindliche Umwelt darstelle, sagte Greenpeace-Sprecher Ben Stewart am Dienstag. Cairn hätte sich ein Beispiel an anderen Ölfirmen nehmen sollen, die Tiefseebohrungen nach der Ölpest im Golf von Mexiko ausgesetzt hätten.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2010, Seite 2, Ausland

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