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Ermittlungen wegen Spitzelaffäre

Hamburg. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen der angeblichen Bespitzelung des ehemaligen HSH-Nordbank-Vorstands Frank Roth aufgenommen. Im Auftrag der Bank soll ein ehemaliger Sicherheitsberater laut einer Gesprächsmitschrift den Rauswurf von Roth vorbereitet haben, heißt in einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel vom Montag. Dazu sei in Roths Büro eine sogenannte Wanze plaziert worden. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte am Montag die Aufnahme des Ermittlungsverfahrens. Der Vorwurf laute auf Verdacht des Verstoßes gegen das Telekommunikationsgesetz. Ein Sprecher der Bank wies die Vorwürfe zurück. Kein Vorstandsmitglied habe bis vor wenigen Tagen Kenntnis von den geschilderten Vorgängen gehabt.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2010, Seite 4, Inland

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