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Mehr als 30 Kriegstote in Afghanistan

Kabul. In Afghanistan sind von Freitag bis Sonntag infolge des Krieges mehr als 30 Menschen getötet worden, darunter neun Zivilisten und vier US-Soldaten. So wurden bei einem NATO-Angriff in der westlichen Provinz Farah am Freitag eine Frau und zwei Kinder getötet. Ihre Leichen seien in den Trümmern eines aus der Luft beschossenen Fahrzeugs gefunden worden. Die Attacke richtete sich nach Militärangaben gegen einen mutmaßlichen Waffenschmuggler. Fünf weitere Zivilpersonen wurden laut NATO am Samstag bei einem von Aufständischen verübten Bombenanschlag in Nordafghanistan getötet, ein weiterer starb bei der Explosion einer Mine in der Provinz Herat.

In Ostafghanistan wurden am Sonntag zwei US-Soldaten von Aufständischen getötet, wie die Besatzer mitteilten. Zwei weitere waren am Freitag und Samstag bei Anschlägen im Süden des Landes gestorben. Bei einem Feuergefecht in Helmand wurde zudem ein britischer Soldat getötet.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2010, Seite 1, Ausland

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