Zum Inhalt der Seite

Daimler-Beschäftigte gegen Verlagerung

Berlin. Mit einer Aktion am Potsdamer Platz haben Beschäftigte des Daimler-Konzerns in Berlin am Mittwoch gegen die Verlagerung ihrer Arbeitsplätze nach Stuttgart demonstriert. Um zu verdeutlichen, daß das Unternehmen seine Beschäftigten »links liegen« läßt, legten sich die rund 50 Protestierenden kurzzeitig auf den Boden, wie die IG Metall Berlin mitteilte. Die Gewerkschaft fordert vom Daimler-Konzern, keine Standorte zu schließen, die Bindung an den Metalltarifvertrag aufrecht zu erhalten und von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen. Im Mai hatte Daimler angekündigt, seine Finanzsparte von Berlin nach Stuttgart zu verlegen. Laut IG Metall sollen dabei fast 500 Arbeitsplätze in Berlin abgebaut werden. Die Zentrale von Daimler Financial Services werde vom Potsdamer Platz wegziehen und mit der Stuttgarter Zentrale der Mercedes-Benz-Bank zusammengeführt, hieß es. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2010, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!