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Verhandlungen über Branchentarif

Berlin. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) werden am heutigen Dienstag in Berlin fortgesetzt. Dabei soll es in erster Linie um Eckpunkte des angestrebten Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrags (BuRa-LfTV) gehen. Im Mittelpunkt stehen laut GDL die Aspekte Lohn, Arbeitszeit und die Beschäftigungssicherung für Lokführer bei einem Betreiberwechsel. Der BuRa-LfTV soll in allen Konzerntöchtern der DB, aber auch bei privaten und nichtbundeseigenen Schienenverkehrsbetreibern angewendet werden. Die GDL hat bereits einen Entwurf erarbeitet. So will die Gewerkschaft unter anderem erreichen, daß Lokführern keine Nachteile drohen, wenn sie beispielsweise nach Ausschreibungen für einen anderen Betreiber arbeiten. Ferner fordert die GDL eine Lohnerhöhung um fünf Prozent. Bislang hat die Bahn AG noch keinen Entgelterhöhungsvorschlag unterbreitet. Die Gewerkschaft bezeichnete dies am Montag angesichts der satten Gewinne der Bahn AG als »völlig unverständlich«. Parallel verhandelt der Konzern auch mit der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA. Dabei geht es sowohl um Lohnerhöhungen als auch um einen Branchentarifvertrag für den Schienenpersonennahverkehr. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2010, Seite 4, Inland

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