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03.08.2010
- → Inland
Verhandlungen über Branchentarif
Berlin. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) werden am
heutigen Dienstag in Berlin fortgesetzt. Dabei soll es in erster
Linie um Eckpunkte des angestrebten
Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrags (BuRa-LfTV) gehen.
Im Mittelpunkt stehen laut GDL die Aspekte Lohn, Arbeitszeit und
die Beschäftigungssicherung für Lokführer bei einem
Betreiberwechsel. Der BuRa-LfTV soll in allen Konzerntöchtern
der DB, aber auch bei privaten und nichtbundeseigenen
Schienenverkehrsbetreibern angewendet werden. Die GDL hat bereits
einen Entwurf erarbeitet. So will die Gewerkschaft unter anderem
erreichen, daß Lokführern keine Nachteile drohen, wenn
sie beispielsweise nach Ausschreibungen für einen anderen
Betreiber arbeiten. Ferner fordert die GDL eine Lohnerhöhung
um fünf Prozent. Bislang hat die Bahn AG noch keinen
Entgelterhöhungsvorschlag unterbreitet. Die Gewerkschaft
bezeichnete dies am Montag angesichts der satten Gewinne der Bahn
AG als »völlig unverständlich«. Parallel
verhandelt der Konzern auch mit der Tarifgemeinschaft
Transnet/GDBA. Dabei geht es sowohl um Lohnerhöhungen als auch
um einen Branchentarifvertrag für den
Schienenpersonennahverkehr. (jW)
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