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Agent wehrt sich gegen Auslieferung

Warschau. Der in Polen festgenommene mutmaßliche Mossad-Agent hat Berufung gegen seine Auslieferung nach Deutschland eingelegt. Sein Anwalt Krzysztof Stepinski erklärte am Montag, er habe entsprechende Dokumente eingereicht und bemühe sich um eine Rückkehr seines Mandanten nach Israel. Das Berufungsgericht werde den Fall am 5. August prüfen. Der Verdächtige war im Zusammenhang mit der Ermordung eines Hamas-Führers in Dubai festgenommen worden. Der israelische Staatsbürger soll einem der Attentäter einen falschen deutschen Paß besorgt haben. Er wurde im Juni in Polen verhaftet. Die Ermittler in Dubai vermuten, daß der israelische Geheimdienst Mossad hinter dem Attentat steckt.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2010, Seite 6, Ausland

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