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Brüderle will Hälfte der AKW-Gewinne

Berlin. Die Stromkonzerne sollen nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bei längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke »mindestens 50 Prozent« der zusätzlichen Gewinne abgeben. Den Großteil davon wolle man »in den Ausbau erneuerbarer Energien stecken«, wird der FDP-Politiker in der Bild-Zeitung (Samstagausgabe) zitiert.

Regierungssprecher Christoph Steegmans hatte am Freitag erklärt, es sei noch nicht klar, wie hoch die Gewinnabschöpfung ausfallen werde. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet, die Bundesregierung plane neben der Brennelementesteuer die Einführung einer weiteren Abgabe »in ähnlicher Größenordnung«.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2010, Seite 4, Inland

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