-
08.07.2010
- → Feuilleton
Ab in die Zeitkapsel
Menschen auf der ganzen Welt sollen am 24. Juli ihr Leben filmen
und auf das Internetportal YouTube hochladen. Der britische
Regisseur Kevin Macdonald (»Der letzte König von
Schottland«) schneidet aus den Beiträgen eine
Dokumentation mit dem Titel »Life in a Day«, die von
dem Filmemacher Ridley Scott (»Robin Hood«) produziert
wird. »Wenn man dann in der Zukunft den Film ›Life in
a Day‹ sieht, wird man wie in einer Zeitkapsel darüber
informiert, wie es war, am 24. Juli 2010 zu leben«, sagte
Macdonald der FAZ (Mittwochausgabe). Für ihn sei dies
»vor allem eine künstlerische Herausforderung«, er
erwarte keinen Kassenerfolg. Das Leben echter Menschen sei für
ihn »immer noch das Außergewöhnlichste, was wir
uns vorstellen können«. Man könne daher in
Dokumentationen seltsamere und auch interessantere Geschichten
erzählen als in Spielfilmen.
Der Regisseur wünscht sich 10 bis 20 Minuten Film von den Teilnehmern. Dabei könne es sich um einfache Dinge handeln: »etwa einen schönen Ausblick aus dem Fenster, wenn jemand morgens erwacht, eine Zugreise oder eine Zubereitung eines Essens für die Familie«. Möglich seien aber auch »politische Statements«.
(ddp/jW)
Der Regisseur wünscht sich 10 bis 20 Minuten Film von den Teilnehmern. Dabei könne es sich um einfache Dinge handeln: »etwa einen schönen Ausblick aus dem Fenster, wenn jemand morgens erwacht, eine Zugreise oder eine Zubereitung eines Essens für die Familie«. Möglich seien aber auch »politische Statements«.
Anzeige
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
