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Ölpest: BP-Aktien stürzen weiter ab

London. Nach erneuten Drohungen der US-Regierung an den Ölriesen BP sind die Aktien des Konzerns am Donnerstag im morgendlichen Börsenhandel auf ein 13-Jahres-Tief gestürzt. Die Papiere verloren in London elf Prozent, bevor sie sich bei einem Minus von rund 4,5 Prozent einpendelten. Seit dem Unglück im Golf von Mexiko hat BP etwa die Hälfte seines Börsenwertes verloren.

Der Riesenkonzern hatte seinen Gewinn im vergangenen Jahr um rund 22 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar gesteigert. Im ersten Quartal 2010 legte der Konzern unter dem Strich um knapp 135 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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