Zum Inhalt der Seite

Dramatische ­Müttersterblichkeit

Hannover/Washington. Anläßlich der Weltkonferenz zur Müttergesundheit »Women deliver« vom 7. bis 9. Juni in Washington hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) die Bundesregierung aufgefordert, die Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern durch Investitionen in die Ausbildung von medizinischen Fachkräften zu verbessern und sich stärker für den Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit einzusetzen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben immer noch jedes Jahr bis zu 500000 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt ihres Kindes sowie drei Millionen Neugeborene. Die meisten dieser Todesfälle wären mit einfachen Mitteln vermeidbar. Auf der Washingtoner Konferenz mit etwa 3500 Teilnehmern aus 140 Ländern wurde ein Appell an Regierungen und private Geldgeber verabschiedet, zusätzlich rund zwölf Milliarden Dollar für die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Schwangere, junge Mütter und Kinder weltweit bereitzustellen.
Anzeige

(jW)

www.womendeliver.org
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2010, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!