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Gewerkschaften gegen IWF in Nicaragua

Managua. Mehrere tausend Menschen haben am Donnerstag in Managua gegen Wirtschaftsmaßnahmen demonstriert, die der Internationale Währungsfonds in dem zentralamerikanischen Land durchsetzen will. Zu der Aktion hatte der Gewerkschaftsbund FNT aufgerufen, nachdem Nicaraguas Präsident Daniel Ortega in der vergangenen Woche bei einem Treffen mit Gewerkschaftern und Unternehmern erklärt hatte, daß der IWF Reformen verlange, um Steuerentlastungen für produktive Wirtschaftsbereiche abzuschaffen und das Renten- und Sozial­versicherungssystem des Landes zu verändern. Die Reformen seien Bedingung für Kredite, die Nicaragua beim Währungsfonds beantragt habe.

(PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2010, Seite 2, Ausland

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