-
04.06.2010
- → Ausland
Gewerkschaften gegen IWF in Nicaragua
Managua. Mehrere tausend Menschen haben am Donnerstag in Managua
gegen Wirtschaftsmaßnahmen demonstriert, die der
Internationale Währungsfonds in dem zentralamerikanischen Land
durchsetzen will. Zu der Aktion hatte der Gewerkschaftsbund FNT
aufgerufen, nachdem Nicaraguas Präsident Daniel Ortega in der
vergangenen Woche bei einem Treffen mit Gewerkschaftern und
Unternehmern erklärt hatte, daß der IWF Reformen
verlange, um Steuerentlastungen für produktive
Wirtschaftsbereiche abzuschaffen und das Renten- und
Sozialversicherungssystem des Landes zu verändern. Die
Reformen seien Bedingung für Kredite, die Nicaragua beim
Währungsfonds beantragt habe.
(PL/jW)
(PL/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
