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Wen Jiabao zu Besuch in Myanmar

Rangun. Erstmals seit 16 Jahren hat ein chinesischer Ministerpräsident wieder das Nachbarland Myanmar besucht. Chinas Regierungschef Wen Jiabao traf laut Außenministerium am Donnerstag mit Junta-Chef General Than Shwe zusammen und unterzeichnete eine Reihe von Abkommen. Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums sprach von einem »weiteren Schritt nach vorn«. Beide Seiten erörterten auch die Lage an der Grenze. Im vergangenen Jahr waren Zehntausende Myanmarer nach blutigen Kämpfen zwischen der Armee und Rebellen nach China geflüchtet, darunter auch Rebellen. China ist für die Militärjunta der wichtigste Verbündete und bedeutender Handelspartner. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2010, Seite 6, Ausland

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