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Irak: Oberstes Gericht ­bestätigt Wahlergebnis

Bagdad. Nach monatelangen Streitigkeiten um die Regierungsbildung im Irak hat der oberste Gerichtshof am Dienstag das säkulare Parteienbündnis Irakija als Wahlsieger bestätigt. Bei der Wahl am 7. März konnte keines der sechs Bündnisse eine klare Mehrheit für sich gewinnen. Unter anderem hatte der amtierende Ministerpräsident Nuri Al-Maliki eine Neuauszählung der Stimmen gefordert. Dessen Bündnis Rechtsstaat hatte die Abstimmung knapp verloren. Der von den Sunniten unterstützte Irakija-Block um den Oppositionsführer und früheren Ministerpräsidenten Ajad Allawi konnte 91 Mandate auf sich vereinigen und damit zwei Sitze mehr als Maliki.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2010, Seite 2, Ausland

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