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Fußball-WM

Sex (1)

Buenos Aires. Argentiniens Nationalspieler haben von ihrem Teamarzt eine Sexerlaubnis für die Fußball-WM in Südafrika erhalten. »Sex ist für alle ein Bestandteil des Lebens. Mit gleichbleibenden Partnern und ohne Champagner ist das möglich«, sagte Donato Villami in einem Interview mit Radio Del Plata. Die Spieler von Nationaltrainer Diego Maradona sollen allerdings nur an spielfreien Tagen zur Tat schreiten, denn bitte gib fein acht, lieber Albiceleste: »Sex in Erholungsphasen kann ebenso wie Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern zum Problem werden«, so Villami. (sid/jW)

Kein Sex

Stuttgart. Angeblich ziehen »fast alle Deutschen«, wie sich der sid auszudrücken beliebt, das WM-Finale mit deutscher Beteiligung dem Sex vor. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest. Lediglich für fünf Prozent aller Befragten wäre das Liebesspiel demnach ein Grund, ein solches Endspiel nicht zu verfolgen. 52 Prozent erklärten, nur ein Notfall könnte sie davon abhalten, das WM-Finale live zu schauen. Für ein Fünftel dagegen zieht noch nicht einmal diese Ausrede: Sie geben an, daß »nichts« über ein Finale mit Deutschland gehe. Allerdings erklärten auch 38 Prozent, sie seien an Fußball nicht interessiert. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2010, Seite 16, Sport

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