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Länder prüfen Geflügelfleisch

Berlin. Im Skandal um Dioxin-belastetes Geflügelfutter haben die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen angeordnet, daß nach den Eiern nun auch das Fleisch der Vögel auf das Gift untersucht werden muß. Zur Begründung hieß es am Donnerstag, daß sich Dioxin im Fettgewebe von Geflügel ablagern könne. In den beiden Ländern sind insgesamt 24 Geflügelbetriebe von den Auflagen betroffen. Weitere Bundesländer prüfen derzeit entsprechende Auflagen. Als Ursache der Dioxinbelastungen gilt nach Behördenangaben verseuchter »Öko-Mais«, der von einer Firma aus der Ukraine von Dezember bis Februar an mehrere niederländische Hersteller von biologischem Futter geliefert wurde, die dieses auch in Deutschland verkauften. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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