-
27.05.2010
- → Ausland
ALBA-Gipfel über Indigene verschoben
Quito. Ein für den 3. und 4. Juni vorgesehenes Gipfeltreffen
der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas
(ALBA) ist aufgrund von »Terminschwierigkeiten«
auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Im Mittelpunkt
der Konferenz, zu der auch 500 Vertreter indigener und schwarzer
Gemeinden eingeladen waren, sollten die Rechte der Indígenas
in den ALBA-Staaten stehen. In den letzten Tagen war es aber in
Ecuador, wo das Gipfeltreffen stattfinden sollte, zu massiven
Protesten der Indígena-Organisation CONAIE gegen die
Regierungspolitik gekommen.
(PL/jW)
(PL/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland