Zum Inhalt der Seite

USA: Gefängnisinsassin bei Geburt gefesselt

Seattle. Der US-Staat Washington zahlt einer ehemaligen Gefängnisinsassin 125000 Dollar, die während der Geburt ihres Kindes gefesselt worden war. Die Frau hatte 2007 in einem Krankenhaus einen Sohn zur Welt gebracht. Der Anwalt der wegen Diebstahls und Drogenbesitzes verurteilten Frau sagte, seine Mandantin sei zufrieden, daß sie für das erlittene Leid finanziell entschädigt werde. Wegen Fällen wie diesem hat das Parlament des Staates ein Gesetz erlassen, in dem das Fesseln von Gefangenen während der Geburt verboten wird. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!