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USA: Gefängnisinsassin bei Geburt gefesselt

Seattle. Der US-Staat Washington zahlt einer ehemaligen Gefängnisinsassin 125000 Dollar, die während der Geburt ihres Kindes gefesselt worden war. Die Frau hatte 2007 in einem Krankenhaus einen Sohn zur Welt gebracht. Der Anwalt der wegen Diebstahls und Drogenbesitzes verurteilten Frau sagte, seine Mandantin sei zufrieden, daß sie für das erlittene Leid finanziell entschädigt werde. Wegen Fällen wie diesem hat das Parlament des Staates ein Gesetz erlassen, in dem das Fesseln von Gefangenen während der Geburt verboten wird. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2010, Seite 2, Ausland

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