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Vorwürfe Südkoreas gegen Pjöngjang

Seoul. Nach Wochen der Zurückhaltung hat die südkoreanische Regierung Nordkorea erstmals die Schuld für den Untergang eines Kriegsschiffs nahe der gemeinsamen Seegrenze zugewiesen. Es sei offensichtlich, daß die Regierung in Pjöngjang an dem Vorfall beteiligt gewesen sei, sagte der südkoreanische Außenminister Yu Myung Hwan am Mittwoch, ohne Details zu nennen. Es gebe ausreichend Beweise, um den Weltsicherheitsrat einzuschalten. Das Kriegsschiff war Ende März gesunken, dabei kamen 46 Seeleute ums Leben. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2010, Seite 6, Ausland

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