-
10.05.2010
- → Ausland
Fünf Kurden im Iran hingerichtet
Teheran. Die iranische Justiz hat am Sonntag fünf Mitglieder
einer kurdischen Organisation hingerichtet. Die vier Männer
und eine Frau seien am frühen Morgen im Gefängnis Evin
nördlich von Teheran gehängt worden, meldete die amtliche
Nachrichtenagentur IRNA. Das ihnen zur Last gelegte Delikt lautete
»Moharebeh«, ein Begriff, der Verbrechen gegen den
Staat und gegen den Islam bezeichnet. Sie sollen auch an
Bombenanschlägen beteiligt gewesen sein. Die fünf
Hingerichteten gehörten IRNA zufolge der Organisation PEJAK
an, die als iranischer Flügel der kurdischen Arbeiterpartei
PKK gilt.
(apn/jW)
(apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland