Zum Inhalt der Seite

DFB

Frankfurt/Main. Bundestrainer Joachim Löw hat sich noch nicht auf eine Nummer eins für die WM in Südafrika festgelegt. Aus der historischen Tiefe des Stuttgarter Fünfmeterraums ruft Jens Lehmann: »Wenn man Weltmeister werden will, ist es schwierig mit Manuel Neuer als Nummer eins. Wenn ich Butt wäre, würde ich mich nicht hinter Neuer und Wiese auf die Bank setzen.« Und dann gibt es noch Tobias Sippel vom 1.FCK. Zusammen mit Kevin Großkreutz und Mats Hummels von Borussia Dortmund, Stefan Reinartz (Leverkusen) und Marco Reus (Gladbach) soll er sich am kommenden Donnerstag gegen Malta ausprobieren, weil elf Nationalspieler anderes zu tun haben.

Am Donnerstag präsentierte Löw das erweiterte WM-Aufgebot: Tor: Neuer (Schalke), Wiese (Werder), Butt (Bayern). Abwehr: Aogo (HSV), J. Boateng (HSV), Friedrich (Hertha), Lahm (Bayern), Mertesacker (Werder), Jansen (HSV), Tasci (VfB), Badstuber (Bayern), Westermann (Schalke), Beck (Hoffenheim). Mittelfeld: Ballack (Chelsea), Marin, Özil (beide Werder), Trochowski (HSV), Khedira, Träsch (beide VfB), Kroos (Leverkusen), Schweinsteiger (Bayern). Angriff: Cacau (VfB), Gomez, Klose, Müller (Bayern), Kießling (Leverkusen), Podolski (Köln). (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!