Zum Inhalt der Seite

Termine: 1. Mai 2010

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mobilisiert am 1. Mai unter dem Motto »Wir gehen vor! Gute Arbeit. Gerechte Löhne. Starker Sozialstaat.« in zahlreichen Städten zu Demonstrationen. »Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bekämpfen jeden Versuch, aus der Krise Kapital zu schlagen. Statt dessen gilt es, soziale Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Dumpinglöhne und Prekäre Beschäftigung müssen energisch bekämpft werden. Die Einführung von Mindestlöhnen, ein gesetzlicher Mindestlohn, ist dringlicher denn je. (…) Wir stellen uns quer gegen jegliche Demagogen. Ob sie den Solidargedanken mit Füßen treten, gegen Minderheiten hetzen oder alte Nazi-Parolen aufwärmen. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität. Hier gibt es keinen Fußbreit Platz für alte und neue Nazis.« Hauptkundgebung mit DGB-Chef Michael Sommer auf dem Kennedy-Platz in Essen (11 Uhr).


»Der Kommunismus ist das Mittlere. Wer sich gegen ihn stellt, ist nicht ein Andersdenkender, sondern ein Nichtdenkender oder ein Ansichdenkender – ein Feind des Menschengeschlechts.« Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Berlin lädt am 30.April ein zur internationalistischen Maifeier »Antikommunismus bekämpfen«. Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32 (U-Bahn 7+8, Hermannplatz). Beginn ist um 19.00 Uhr


Die Tageszeitung junge Welt wird am Samstag bei Maikundgebungen und -demonstrationen unter anderem in folgenden Städten und Orten verteilt: Berlin, Bonn, Bornhöved, Braunschweig, Bremen, Bürstadt, Chemnitz, Dresden, Eberswalde, Emden, Frankfurt am Main, Freiburg, Friedrichsdorf, Geisenheim, Göttingen, Hamburg, Heeßen, Hellenthal, Karlsruhe, Kassel, Krefeld, Lehrte, Leipzig, Lindau, Lindhorst, Lippstadt, Marburg, Mönchengladbach, Muldenhammer, Neuburg, Neustadt, Nürnberg, Renchen, Riesa, Saalfeld, Salzwedel, Schweinfurt, Stuttgart, Suhl, Trier, Wetzlar, Wuppertal
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2010, Seite 3, Schwerpunkt

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!