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GdP-Chef gegen Namensschilder

Stuttgart. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, will Polizisten unter keinen Umständen mit Namensschildern am Revers ausstatten. Zu entsprechenden Vorschlägen des Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch und von Amnesty International (ai) im Vorfeld des 1.Mai sagte er den Stuttgarter Nachrichten (Dienstagausgabe), ein Polizist, der seinen Namen offen trage, könne auch privat bedroht werden. Glietsch und die britische ai-Sektion fordern eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten – unter anderem für den Fall, daß es zu Anzeigen gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt komme.

Freiberg lehnt auch das Tragen von Dienstnummern ab, weil diese dadurch »rund um die Uhr videoüberwacht« wären. »Die Gesellschaft sollte Polizisten nicht zumuten, was sie für Lidl-Mitarbeiter ablehnte«, begründete er seine Position. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2010, Seite 4, Inland

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