-
28.04.2010
- → Ausland
Zelayas Ehefrau wieder zu Hause
Tegucigalpa. Xiomara Castro, die Ehefrau des im vergangenen Jahr
gestürzten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya, ist
nach drei Monaten im Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Ende
Januar hatte sie ihren Mann in die Dominikanische Republik
begleitet, nachdem sie zuvor zusammen mit ihm mehrere Monate lang
in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa ausgeharrt hatte.
Zelaya selbst erklärte gestern gegenüber Prensa Latina,
er brenne darauf, nach Honduras zurückzukehren und an der
Seite des Volkes den Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit zu
führen. Die Rückkehr des früheren Staatschefs ist
auch eine der Hauptforderungen der Putschgegner, für die sie
am 1. Mai auf die Straße gehen wollen. Das kündigten
Sprecher der Nationalen Front des Volkswiderstandes an. (PL/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland