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Wahlen nachträglich manipuliert

Bagdad. Wegen Verbindungen zur verbotenen Baath-Partei des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein hat die Wahlkommission die Teilnahme von 52 Kandidaten an den Parlamentswahlen für ungültig erklärt. Die juristische Abteilung habe die Teilnahme nachträglich annulliert, sagte ein Sprecher des Komitees, das sich mit der Untersuchung der Kandidaten und deren Verbindungen zur Baath-Partei beschäftigt, am Montag in Bagdad. Vor einer Woche hatte die Wahlkommission bereits überraschend eine Neuauszählung der Stimmen für Bagdad angeordnet. Der Entscheidung war eine Beschwerde des amtierenden Ministerpräsidenten Nuri Al-Maliki vorausgegangen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2010, Seite 6, Ausland

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