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IG BAU verklagt Westerwelle
Herford. Wegen der »fristlosen Kündigung« von
fünf zu Betriebsratswahlen aufgestellten Kandidaten hat die
IGBAU am Montag morgen Strafanzeige gegen die Geschäftsleitung
des Betonwerks W. Westerwelle GmbH & Co erstattet. Dies
bestätigte der zuständige Gewerkschaftssekrekär Bodo
Matthey gegenüber junge Welt. Die Anzeige richte sich
gegen Geschäftsführer Kai-Uwe Westerwelle, dessen Sohn
Manfred Westerwelle und einen weiteren leitenden
Angestellten.
Die Betroffenen haben sich am 22.April auf einer Betriebsversammlung mit weiteren 15 Beschäftigten als Kandidaten für die Betriebsratswahlen aufstellen lassen, womit sie laut Betriebsverfassungsgesetz ein halbes Jahr Kündigungsschutz genießen. Westerwelle habe mit der Kündigung klar gegen geltendes Recht verstoße, so der Gewerkschafter. Das auf Winkelstützen spezialisierte Unternehmen im westfälischen Herford wird seit fast drei Wochen bestreikt. Die Beschäftigten fordern mit dem Ausstand die Aufnahme von Tarifvertragsverhandlungen. (jW)
Die Betroffenen haben sich am 22.April auf einer Betriebsversammlung mit weiteren 15 Beschäftigten als Kandidaten für die Betriebsratswahlen aufstellen lassen, womit sie laut Betriebsverfassungsgesetz ein halbes Jahr Kündigungsschutz genießen. Westerwelle habe mit der Kündigung klar gegen geltendes Recht verstoße, so der Gewerkschafter. Das auf Winkelstützen spezialisierte Unternehmen im westfälischen Herford wird seit fast drei Wochen bestreikt. Die Beschäftigten fordern mit dem Ausstand die Aufnahme von Tarifvertragsverhandlungen. (jW)
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