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17.04.2010
- → Ausland
UNO-Vorwürfe im Fall Bhutto
New York. Die UNO hat schwere Vorwürfe gegen die pakistanische
Regierung im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod der früheren
Premierministerin Benazir Bhutto im Dezember 2007 erhoben.
»Die Ermordung Bhuttos hätte verhindert werden
können, wenn angemessene Sicherheitsmaßnahmen getroffen
worden wären«, heißt es in einem am Donnerstag
(Ortszeit) in New York veröffentlichten Bericht. Nach dem
Anschlag habe die Polizei die Ermittlungen »mit
Absicht« scheitern lassen, heißt es in dem Bericht der
Expertenkommission. »Die Beamten fürchteten eine
Beteiligung der Geheimdienste und wußten nicht, wie weit sie
bei ihren Ermittlungen gehen durften«, kritisieren die
Experten. Benazir Bhutto war am 27. Dezember 2007 in Rawalpindi bei
einem Anschlag ums Leben gekommen. (AFP/jW)
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