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Ecuador bietet USA Geld für Klimaschutz

Quito. Die Regierung von Ecuador hat eine Entscheidung der US-Administration kritisiert, Wirtschaftshilfe in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar nicht an das südamerikanische Land auszuzahlen, weil dieses sich weigere, das sogenannte Abkommen von Kopenhagen zu unterzeichnen. Ecuador lehnt die als Ergebnis des Klimaschutzgipfels in der dänischen Hauptstadt im vergangenen Jahr präsentierte Vereinbarung einer kleinen Gruppe von Regierungen ab, weil sie keine Reduzierung der schädlichen Emissionen beinhaltet. Statt dessen bot Ecuadors Präsident Rafael Correa der US-Regierung an, ihr die gleiche Summe zu senden, wenn sie endlich das Kyoto-Protokoll unterzeichne. Ecuador werde sich keinem Druck beugen, und die Hilfeverweigerung aus Washington sei den bilateralen Beziehungen zwischen Quito und Washington »nicht dienlich«. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2010, Seite 1, Ausland

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