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»Hartz IV«: Ministerin für Sachleistungen
Kassel. Bei der vom Bundesverfassungsgericht geforderten
Neugestaltung der »Hartz-IV«-Bezüge für
Kinder sieht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)
künftig Sach- und Dienstleistungen als große Chance. Das
Gericht habe dem Bund die Zuständigkeit dafür zugewiesen,
daß »bedürftige Kinder auch mitkommen in der
Schule«, sagte die Ministerin am Montag bei der Einweihung
des modernisierten Bundessozialgerichtsgebäudes in Kassel. Aus
der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gehe hervor,
daß etwa Sachleistungen neben Geldleistungen möglich
seien, die direkt an die Familien fließen. Die Frage, ob die
»Hartz IV«-Regelsätze für Kinder
verfassungsgemäß seien, war den Karlsruher Richtern vom
Bundessozialgericht vorgelegt worden.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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