Zum Inhalt der Seite

Bombenanschlag auf Geheimdienstzentrale

Dublin. Vor der Zentrale des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5 in Nordirland ist in der Nacht zum Montag eine Bombe explodiert. Verletzt wurde niemand. Der Zeitpunkt des Anschlags war sorgfältig geplant: Er fiel mit der Übertragung der Verantwortung für Justizpolitik von der britischen auf die nordirische Regierung zusammen. Daß es keine Verletzten gab, war wohl dem unfreiwilligen Überbringer der Bombe zu verdanken: Der Sprengsatz wurde nach Polizeiangaben von einem Taxifahrer vor der Geheimdienstzentrale deponiert, den Extremisten unter Morddrohungen gegen seine Familie dazu gezwungen hatten. Der Taxifahrer rief den Wachleuten vor dem Gebäude eine Warnung zu, nachdem er seinen Wagen mitsamt der Bombe vor der Umzäunung geparkt hatte. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!