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Anklage gegen PKK-Funktionär

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Führungsfunktionär der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) beim Oberlandesgericht Düsseldorf erhoben. Dem 43jährigen türkischen Staatsangehörigen wird Rädelsführerschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, teilte die Behörde am Montag in Karlsruhe mit. Der Beschuldigte, Abdullah S., soll von Juni 2003 bis Juni 2004 in Deutschland den PKK-Sektor Mitte geleitet haben. Die Partei kämpft für ein unabhängiges Kurdistan auf einem Gebiet, das Teile der Türkei, Syriens, Iraks und Irans umfaßt. In der BRD ist die PKK seit 1993 verboten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2010, Seite 2, Inland

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