Zum Inhalt der Seite

Griechenland weiter unter Druck

Athen. Griechenland ist an den Finanzmärkten erneut unter starken Druck geraten. Die Kosten für den Schuldendienst stiegen am Donnerstag auf ein Rekordhoch, während die Börse in Athen abstürzte. Die Verzinsung von zehnjährigen Staatsanleihen erhöhte sich auf 7,423 Prozent. Sie lag damit so hoch wie seit Einführung des Euro Anfang 2001 nicht mehr. Damit stieg auch der Druck auf den Euro, der im Vergleich zum Dollar an Wert verlor. Der Athener Aktienindex Athex stürzte am Donnerstag mittag um über fünf Prozent ab.(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!