Zum Inhalt der Seite

Tausende Menschen bei Ostermärschen

Frankfurt/Main. Mit Aktionen unter anderem in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dortmund beendete die Friedensbewegung am Montag ihre traditionellen Ostermärsche. Seit Karfreitag hatten Tausende auf zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet vor allem den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert, um dort dem zivilen Aufbau eine Chance zu geben. Zudem verlangte die Friedensbewegung die Abschaffung aller Atomwaffen, die Beendigung der Rüstungsexportpolitik und das Heraushalten militärischer Propaganda aus Schulen, Ausbildungsstätten und Arbeitsagenturen. Die Beteiligung an den diesjährigen Aktionen liegt nach Angaben der Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt am Main ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Dies zeige, daß es eine breit organisierte Friedensbewegung gebe, sagte Sprecher Willi van Ooyen.(apn/jW)

Siehe Seite 5

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2010, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!