-
26.03.2010
- → Sport
Zentralismus (1)
Moskau. Im russischen Wintersport werden nach und nach die
Rücktritte vollzogen, die sich Präsident Dimitri Medwedew
nach dem Olympiadebakel von Vancouver ausdrücklich
gewünscht hat. Als fünfter Verbandspräsident
kündigte Eiskunstlauf-Chef Walentin Pissejew seine Demission
für den Kongreß im Juli an. Als prominenteste
Amtsträger verabschiedeten sich vorher schon Präsident
Leonid Tjagaschjow vom Nationalen Olympischen Komitee und der
stellvertretende Sportminister Gennadi Aljoschin. Auch die
Verbandspräsidenten Wladimir Loginow (Langlauf), Wladimir
Slawski (Skispringen), Andrej Bokarew (Ski alpin) und Alexander
Scherkasow (Freestyle) nahmen bereits ihren Hut. Weitere
Rücktritte sind für die nächsten Tage zu erwarten.
(sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
