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Argentinier wegen Folter verhaftet

Buenos Aires. Wegen Folter und Morden an mehr als 600 Oppositionellen während der Militärdiktatur in Argentinien ist in dem südamerikanischen Land ein Exsoldat festgenommen worden. Wie am Dienstag (Ortszeit) aus Justizkreisen in Buenos Aires verlautete, arbeitete der heute 64jährige Carlos Galian, der auch unter dem Namen Pedro Bolita bekannt ist, zwischen 1976 und 1978 in der Marine-Technikerschule ESMA in Buenos Aires. Sie war damals eines der größten Gefängnisse und Folterzentren des Landes. Galian soll dort schwere Menschenrechtsverletzungen an mindestens 600 Oppositionellen begangen haben und auch an den berüchtigten »Todesflügen« beteiligt gewesen sein.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2010, Seite 7, Ausland

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