Zum Inhalt der Seite

Coca-Cola-Arbeiter wollen sich wehren

Hamburg. Wegen drohender Stellenstreichungen bei Coca-Cola in Deutschland hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) einen Streik angekündigt. Sollten die Tarifverhandlungen am kommenden Donnerstag scheitern, wollen die Beschäftigten zunächst ab 1. April in einen Warnstreik treten. Bei einem unbefristeten Streik, »können wir die Vertriebskanäle ganz schnell trockenlegen«, erklärte der stellvertretende NGG-Vorsitzende, Claus-Harald Güster, am Freitag in Hamburg. Auf die 11000 Beschäftigten der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG in Deutschland kommen nach Angaben der NGG die Schließung von 20 Vertriebs- und vier von 25 Produktionsstandorten zu. »Im schlimmsten Fall könnten nach unseren Berechnungen damit bis zu 4000 Arbeitsplätze wegfallen«, sagte Gesamtbetriebsrat Johan Botella. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!