Zum Inhalt der Seite

Beratungen zu Nahost in Moskau

Moskau. Das Nahostquartett will Israelis und Palästinenser zu Friedensverhandlungen bewegen. »Es gibt keine Alternative zu direkten Gesprächen«, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow am Donnerstag in Moskau (Foto). Das Quartett, dem neben Rußland und den Vereinten Nationen auch die EU und die USA angehören, werde am heutigen Freitag eine »konkrete und entschlossene Erklärung abgeben«, informierte Lawrow.

Eigentlich sollte das Treffen mit der Wiederaufnahme indirekter Verhandlungen der Nahostkonfliktparteien zusammenfallen. Doch die israelische Ankündigung, 1600 weitere Siedlerwohnungen in Ostjerusalem zu bauen, durchkreuzte das Vorhaben. Der US-Sondergesandte George Mitchell verschob einen geplanten Besuch in der Region und wurde in Moskau erwartet. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hält sich zur Zeit in Rußlands Hauptstadt auf. (apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!