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Wuppertal zu Grabe getragen

Wuppertal. Etwa 400 Wuppertaler haben am Montag nachmittag gegen das von der Stadt angekündigte »Haushaltssicherungsgesetz« demonstriert. Gekürzt werden soll vor allem im sozialen und kulturellen Bereich. Auf der Streichliste stehen das Theater, Schwimmbäder, Schulen und Bibliotheken.

Die Demonstranten zogen mit einem Trauerzug vom Alten Markt zum Barmer Rathaus. In der zeitgleich stattfindenden Ratssitzung verkündete Kämmerer Johannes Slawig (CDU), daß die Stadt spätestens 2011 pleite sei. Für das laufende Jahr geht er von einem Minus von 252,5 Millionen Euro aus – das sind 20 Millionen Euro mehr als bisher bekannt. Die beschlußfassende Sitzung zum »Spardiktat« findet erst nach den NRW-Wahlen am 9. Mai statt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2010, Seite 4, Inland

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