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Kundus-Anwalt ­dementiert Vorwürfe

Passau. Die Anwälte der Bombenopfer von Kundus haben einen Medienbericht über hohe Honorarforderungen an die Bundesregierung dementiert. Laut Spiegel online sollen die Juristen sieben Millionen Euro Entschädigung gefordert haben. Anwalt Karim Popal sagte der Passauer Neuen Presse (Dienstagausgabe): »Die Meldung ist falsch.« Popal und der Jurist Bernhard Docke sollen laut Spiegel online bei einem Treffen mit Ministeriumsbeamten in Bonn zudem ein Anwaltshonorar von 178500 Euro und Reisekosten in Höhe von 25000 Euro verlangt haben. Popal sagte dazu, man habe keine Kostenrechnung an das Ministerium gestellt. Das Anwaltshonorar werde nach ganz normalen Vergütungsregeln berechnet. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2010, Seite 5, Inland

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