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Wütender Westerwelle warnt vor Linken

Siegen. Nach Kritik an seinen Reisedelegationen schlägt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) nun zurück. Die Attacken seien eine Kampagne, mit der bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Linksbündnis geschaffen werden solle, sagte er am Sonntag in Siegen. Er werde auch in Zukunft der deutschen Wirtschaft in anderen Ländern die Türen öffnen. Die Opposition wirft Westerwelle vor, er begünstige bei Reisen als Außenminister Freunde und Familienmitglieder. So soll zu einer Delegation eine Firma gehört haben, an der Westerwelles Bruder beteiligt ist. Zudem wird seinem Lebenspartner vorgeworfen, er nutze Fahrten mit dem Minister zur Anbahnung privater Geschäfte. Statt Fehler einzugestehen, beschimpfe er nun den politischen Gegner, kritisierte der Vizechef der Linkspartei, Klaus Ernst. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2010, Seite 1, Inland

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