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Menschenrechte in USA überprüfen

Quito. Ecuadors Präsident Rafael Correa hat den Vereinigten Staaten die moralische Berechtigung abgesprochen, die Menschenrechtssituation in anderen Ländern zu bewerten. Damit reagierte Correa auf einen Bericht des US-Außenministeriums über die Lage der Menschenrechte in Lateinamerika. Er habe seinen Außenminister beauftragt, nun seinerseits einen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in den USA anzufertigen, sagte Correa, und erinnerte an die Legalisierung der Folter in dem nordamerikanischen Land sowie an den Fall der seit mehr als elf Jahren inhaftierten fünf Kubaner, denen sogar verweigert werde, ihre Frauen und Kinder zu sehen. Auch Bolivien und Venezuela haben den Bericht Washingtons zurückgewiesen, der den links regierten Staaten unter anderem die Verletzung der Meinungsfreiheit vorwirft. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2010, Seite 1, Ausland

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