Zum Inhalt der Seite

Zelaya-Berater zurück in Honduras

Tegucigalpa. Rasel Tomé, der wichtigste Berater des gestürzten Präsidenten von Honduras Manuel Zelaya, ist am Donnerstag in sein Heimatland zurückgekehrt, um sich dort einem Verfahren wegen Amtsmißbrauch zu stellen. Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklage gegen den Politiker nach dem Putsch im vergangenen Juni erhoben. Tomé bezeichnete nach seiner Rückkehr das Verfahren gegen sich als Teil der politischen Verfolgung der Gegner des Staatsstreichs durch die Putschisten. Tomé, der den linken Flügel der Liberalen Partei von Honduras führt, war am 27. Januar mit Zelaya ins Exil in die Dominikanische Republik gereist, nachdem er mit diesem monatelang in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa ausgeharrt hatte.

(PL/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!