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Seehofer verliert die Geduld

München. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer fordert ein Ende der »stimmungsgeleiteten« Debatten in der Berliner Koalition. Seehofer kritisierte am Mittwoch in München die jüngsten Vorstöße von FDP-Chef Guido Westerwelle zum Umgang mit Hartz-IV-Empfängern.

Der bayerische Ministerpräsident sagte: »Diese Diskussion hätten wir uns sparen können.« Die Bevölkerung wünsche sich von der schwarz-gelben Bundesregierung konkrete Arbeit. Deshalb müsse die Koalition jetzt eine klare Linie zeigen, mahnte Seehofer. Dies gelte auch für die Gesundheitspolitik und den Umgang mit der Kernenergie.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2010, Seite 5, Inland

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