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Hochgelobt

Das Irak-Kriegsdrama »Tödliches Kommando – The Hurt Locker« ist der große Gewinner bei der diesjährigen Verleihung der BAFTA-Awards. Das Werk der Regisseurin Kathryn Bigelow erhielt am Sonntag abend sechs Auszeichnungen der British Academy of Film and Television Arts, darunter die Preise für den besten Film und die beste Regie. Bigelow setzte sich damit klar gegen das ebenfalls für acht BAFTA-Trophäen nominierte Science-Fiction-Spektakel »Avatar – Aufbruch nach Pandora« ihres Exmannes James Cameron durch. »Avatar« erhielt lediglich zwei Preise für die Special Effects und das beste Produktionsdesign.

Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz wurde für seine Rolle als SS-Judenjäger in Quentin Tarantinos Weltkriegssatire »Inglourious Basterds« als bester Nebendarsteller geehrt. Als beste Hauptdarsteller wurden in London Carey Mulligan (»An Education«) und Colin Firth (»A Single Man«) gekürt. Der Preis für die beste Nebendarstellerin ging an Mo’Nique für ihre furchtlose Darstellung einer Mutter im Mißbrauchsdrama »Precious«.

Mit Kathryn Bigelow erhielt erstmals eine Frau die BAFTA-Auszeichnung für die beste Regie. Ihr Film »Tödliches Kommando – The Hurt Locker« wurde außerdem in den Kategorien Bestes Drehbuch, Beste Kamera, Bester Schnitt und Bester Sound ausgezeichnet.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2010, Seite 13, Feuilleton

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