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Schlichtung bei T-Systems

Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 20000 Beschäftigten der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems gehen in die Schlichtung. Die Gewerkschaft ver.di erklärte am Donnerstag in Berlin die Verhandlungen nach der dritten Gesprächsrunde für gescheitert. Die Telekom begrüßte die Entscheidung der Großen Tarifkommission der Gewerkschaft. Der Konzern baue darauf, daß eine faire Lösung gefunden werden könne, ohne den eingeschlagenen Konsolidierungskurs bei T-Systems zu gefährden, hieß es in einer Erklärung.

Schlichter ist der ehemalige Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau. Die Schlichtung soll nach Gewerkschaftsangaben am 22. Februar beginnen. Mit einem Ergebnis werde Ende Februar gerechnet. Bis zu diesem Zeitpunkt herrsche Friedenspflicht, es gibt also keine Streiks. Ver.di fordert fünf Prozent Gehaltserhöhung bei einer Laufzeit von 12 Monaten. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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