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Keine Einigung bei T-Systems

Königswinter. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 20000 Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Systems ist ohne Ergebnis beendet worden. Eine Einigung sei »trotz aller Bemühungen an der zu hohen Erwartungshaltung der Gewerkschaft gescheitert«, sagte der Verhandlungsführer des Unternehmens, T-Systems-Personalchef Matthias Schuster, am Mittwoch in Königswinter bei Bonn. Das Tarifpaket sah nach seinen Angaben eine Entgelterhöhung von insgesamt drei Prozent und eine zusätzliche Ergebnisbeteiligungskomponente von 0,4 Prozent vor. T-Systems erwarte nun, daß ver.di auf Basis des angebotenen Tarifpakets erneut in Verhandlungen mit dem Unternehmen eintritt, sagte Schuster. Ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder erklärte, die Vorstellungen der Unternehmensseite böten »keinerlei Basis für eine Einigung«. Das Angebot zeuge von »Ignoranz gegenüber den Beschäftigten«. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. In Hannover beteiligten sich am Mittwoch rund 100 Beschäftigte von T-Systems an einem Warnstreik.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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