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OECD kritisiert Bundesregierung

Paris. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Bundesregierung und andere Länder für zu geringe Entwicklungshilfe kritisiert. Fünf Jahre nach dem G-8-Entwicklungsgipfel in Gleneagles bleibe ein Teil der Industriestaaten hinter den Zusagen zurück, stellte die OECD am Mittwoch fest. Das Entwicklungsministerium erklärte, Deutschland wolle seine Verpflichtungen bis 2015 erfüllen. Die in Paris ansässige OECD wies darauf hin, daß die Entwicklungsländer dieses Jahr voraussichtlich 27 Milliarden Dollar (19,8 Milliarden Euro) mehr bekämen als im Jahr 2004. Dies seien aber 21 Milliarden Dollar weniger, als die Geberländer 2005 versprochen hätten. Deutschland werde dieses Jahr nur 0,4 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für entsprechende Hilfen aufwenden, obwohl die EU-Länder, die der OECD angehören, sich zu mindestens 0,51 Prozent verpflichtet hatten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2010, Seite 1, Ausland

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