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17.02.2010
- → Ausland
Menschenrechtsrat verurteilt Irak
Genf. Mehrere Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats haben die
häufige Vollstreckung der Todesstrafe im Irak angeprangert.
Das Land solle baldmöglichst die Aussetzung der Todesstrafe
beschließen und die bereits ausgesprochenen Todesurteile in
Gefängnisstrafen umwandeln, forderte der französische
Botschafter Jean-Baptiste Mattéi am Dienstag in Genf. Allein
vergangenes Jahr seien im Irak 79 Menschen gehenkt worden. Nach
offiziellen Angaben wurden in den vergangenen fünf Jahren im
Irak 925 Todesurteile verhängt und etwa 120 Verurteilte
hingerichtet.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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