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Menschenrechtsrat verurteilt Irak

Genf. Mehrere Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats haben die häufige Vollstreckung der Todesstrafe im Irak angeprangert. Das Land solle baldmöglichst die Aussetzung der Todesstrafe beschließen und die bereits ausgesprochenen Todesurteile in Gefängnisstrafen umwandeln, forderte der französische Botschafter Jean-Baptiste Mattéi am Dienstag in Genf. Allein vergangenes Jahr seien im Irak 79 Menschen gehenkt worden. Nach offiziellen Angaben wurden in den vergangenen fünf Jahren im Irak 925 Todesurteile verhängt und etwa 120 Verurteilte hingerichtet.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2010, Seite 7, Ausland

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