-
17.02.2010
- → Antifaschismus
Freiheit für Abu-Jamal
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) will mit drei
Veranstaltungen für Solidarität mit dem US-amerikanischen
Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal werben. Das teilte Paul Bauer,
Bundesprecher der VVN-BdA, am Dienstag mit. Abu-Jamal, der als
Journalist auch für die junge Welt schreibt, sitzt seit
28 Jahren in der Todeszelle. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 1981
einen Polizisten erschossen zu haben. 2008 wandelte ein Gericht die
Todesstrafe gegen den Bürgerrechtler in lebenslange Haft um.
Doch nun soll das Strafmaß erneut geprüft werden.
Über die derzeitige Situation wird Jürgen Heiser
berichten. Der Journalist besucht Abu-Jamal immer wieder im
Gefängnis und übersetzt seine Artikel und Bücher.
(jW)
»Freiheit für Abu-Jamal«: Donnerstag, 18.2. Schwäbisch Hall, 19.30 Uhr im Löwenkeller des Club Alpha 60; Freitag, 19.2. Konstanz, 19.30 Uhr, Astoriasaal der VHS Konstanz; Samstag, 20.2. Stuttgart, 19 Uhr, Bürgerzentrum West
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus