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Bartsch verbittet sich Vorwürfe

Berlin. Linkspartei-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch setzt sich gegen scharfe Angriffe des scheidenden Vorsitzenden Oskar Lafontaine zur Wehr. Dessen Vorwürfe träfen »so nicht zu«, sagte Bartsch am Montag in Berlin. »Und ich verbitte mir das auch.« Lafontaine hatte Bartsch am Wochenende erstmals öffentlich attackiert und ihm »niederträchtiges« Verhalten vorgeworfen. Der Parteifreund sei ihm »in den Rücken gefallen« und habe »Interna aus der inneren Führung« ausgeplaudert, sagte Lafontaine der Zeitung Neues Deutschland. Bartsch hatte nach heftiger innerparteilicher Kritik vor einigen Wochen angekündigt, nicht wieder für das Amt des Bundesgeschäftsführers kandidieren zu wollen. Lafontaine verzichtet wegen seiner Krebserkrankung auf eine Wiederwahl zum Vorsitzenden. (ddp/jW
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2010, Seite 1, Inland

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