-
16.02.2010
- → Inland
Bartsch verbittet sich Vorwürfe
Berlin. Linkspartei-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch
setzt sich gegen scharfe Angriffe des scheidenden Vorsitzenden
Oskar Lafontaine zur Wehr. Dessen Vorwürfe träfen
»so nicht zu«, sagte Bartsch am Montag in Berlin.
»Und ich verbitte mir das auch.« Lafontaine hatte
Bartsch am Wochenende erstmals öffentlich attackiert und ihm
»niederträchtiges« Verhalten vorgeworfen. Der
Parteifreund sei ihm »in den Rücken gefallen« und
habe »Interna aus der inneren Führung«
ausgeplaudert, sagte Lafontaine der Zeitung Neues Deutschland.
Bartsch hatte nach heftiger innerparteilicher Kritik vor einigen
Wochen angekündigt, nicht wieder für das Amt des
Bundesgeschäftsführers kandidieren zu wollen. Lafontaine
verzichtet wegen seiner Krebserkrankung auf eine Wiederwahl zum
Vorsitzenden. (ddp/jW
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland